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Prof. Dr. Priska Gisler

leitet den Forschungsschwerpunkt Intermedialität. In Zusammenarbeit und Interaktion mit Kunstschaffenden und Fachpersonen aus der Bildenden Kunst, dem literarischen Schreiben, dem Theater hat sie eine Reihe von interdisziplinären Forschungsprojekten entwickelt, die sich aktuellen Themen der künstlerischen Produktion ebenso wie Fragen nach der Produktion von Wissen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten widmen.

Priska Gisler studierte Soziologie und Geschichte an der Uni ZH und promovierte an der Uni Bern (und mit einem Stipendium an der Universität Potsdam) zur Geschlechterpolitik und sexueller Gewalt im öffentlichen Diskurs. Nach Anstellungen als Assistentin in Soziologie an der Universität Zürich und als Oberassistentin an der Professur für Wissenschaftsphilosophie und –forschung an der ETH Zürich, leitete sie eine Forschungsgruppe am Collegium Helveticum, einem transdisziplinären Labor der ETH und Universität Zürich. Dazwischen, daneben und danach verbrachte sie Forschungsaufenthalte am MIT in Boston, der London School of Economics und dem Goldsmiths College in London, Lehraufträge an der ZHdK, den Universitäten Basel und Wien.

Der Fokus ihrer Arbeit hat sich in den letzten Jahren von Fragen nach dem Umgang mit biologischem Material, der Politik der (Wissens-)Vermittlung, sowie den Verbindungen zwischen Recht und Kultur hin zu einer Auseinandersetzung mit künstlerischen und wissenschaftlichen Vorgehens- und Erkenntnisweisen, mit Mensch-Tier-Beziehungen und der Reflexion historischer Veränderungen im künstlerischen Feld und der Kunstausbildung verschoben.